Zeder

Ein weiteres Traueröl ist die Zeder.

Die Zeder führt uns an die Essenz der Dinge, dorthin, wo alles so richtig ist und so sein darf, wie es ist. So zeigt sie uns, dass wir bereits alles haben, was wir zum Leben brauchen. Auf diese Art und Weise versorgt sie uns und unsere Seele, so dass das Gefühl von Mangel verschwindet.

Ihre männlich anmutende, aphrodisierende Basisnote hat einen Bezug zum Vater-Aspekt. Wie ein Vater legt sie einen Schutzmantel um uns, der uns das Gefühl von Zuflucht, Ruhe und Beschützsein gibt.

Sie fordert uns zur Innenschau und Selbstreflexion auf, vermittelt uns Selbsterkenntnis. Hierfür entspannt sie uns zunächst einmal, damit wir die innere Stimme überhaupt hören können. So können lässt sie uns auch unsere alten Muster erkennen, die uns nicht mehr förderlich sind und zeigt uns, dass es notwendig und an der Zeit ist, diese Muster zu verändern und loszulassen.

Geduld und Ausdauer sind Qualitäten, die uns die Zeder mitbringt, ebenso wie Vertrauen in uns und unsere Fähigkeiten.
Zeder macht uns innerlich weit, so dass die durch Ängste oder Stress verursachte Enge in unserer Brust verschwindet. Körperliche und emotionale Entspannung sowie ein klarer Geist sind die vorrangigen Qualitäten, die uns die Zeder schenkt.
Ihr reinigender Aspekt, sowohl zur energetischen Reinigung von Räumen als auch unseres Seelen-Raumes, schafft Platz für Neues.

In der indianischen Mythologie fördert Zeder Seelenstärke und Erdverbundenheit. Zeder wurzelt uns und öffnet uns zugleich für die göttliche Energie. Sie steht für Würde und Stärke. In ihr schwingen die Qualitäten der vier Elemente, von Feuer, Wasser, Erde und Luft, so dass aus dieser Einheit neue Lebensenergie entsteht. Sie schafft es sogar, eine Verschmelzung von Körper, Geist und Seele zu erreichen – ein Zustand, den jeder spirituelle Mensch anstrebt.

Bildquelle: Young Living
Text: Katharina Kornprobst

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