Clove – die Nelke

Bei Nelke denke ich automatisch an Weihnachten, an Orangen gespickt mit Gewürznelken. Sie ist einer der klassischen Weihnachtsdüfte. Vermutlich wegen der „Hitze“, die sie mitbringt, wird die Nelke eher im Winter eingesetzt. Ihre Wirkung auf unsere Seele können wir uns aber das ganze Jahr über zunutze machen.

Sehen wir uns die Nelke einmal etwas genauer an:

Die Nelke stärkt unseren Körper gerade in der kalten Jahreszeit, so dass wir sämtlichen Herausforderungen des Winters trotzen können. Sie ist eines der hochwirksamen Bestandteile unserer überaus kraftvollen Öl-Mischung Thieves, von der es inzwischen sogar eine ganze Produktserie gibt.

Die Nelke stimuliert und belebt uns, wenn die Lichtverhältnisse zu wünschen übrig lassen und auf unser Gemüt einwirken. Aller Winterblues weicht und Lebensfreude kehrt dank der Nelke zurück.

Ihre überaus wärmende Kraft unterstützt gerade durchfrorene Menschen. Bei kalten Füßen auf die Fußsohlen aufgetragen durchwärmt die Nelke im Nu nicht nur die Füße, sondern den gesamten Körper, da sie die Durchblutung anregt.

Neu belebt durch Lebensfreude und frisch durchblutet und durchwärmt, macht uns die Nelke Lust auf die Lust. Sie stimmt uns sinnlich und ihr warmer und dennoch würziger Duft inspiriert uns, Neues auszuprobieren. Auf sanfte Art und Weise lässt sie unsere Hemmungen verschwinden und inspiriert uns zu neuen Abenteuern, nicht nur in der Liebe.

In eingefahrenen Situationen oder Beziehungen gibt die Nelke neue Blickwinkel, so dass auch hier neue Wege beschritten werden können, und frischer Wind in Beziehungen einziehen kann.

Auf der seelischen Ebene hilft uns die Nelke dabei, ganz wir selbst zu werden und zu sein. Sie entrümpelt unser Energiesystem von Verstrickungen aus unserem Familiensystem, von übernommenen Themen unserer Ahnen, von unbewussten Erinnerungen aus früheren Inkarnationen, karmischen Mustern etc. All das, was wir unbewusst mit uns herumschleppen, was uns aber auf unserm Seelenweg in diesem Leben nicht förderlich ist, wird von der Nelke in Frage gestellt und ggf. aus dem System entfernt. Die Nelke bereinigt aber nicht nur unsere Seele, sie löscht all diese Erinnerungen sogar aus unserem Zellgedächtnis.

Man kann sich das vorstellen wie bei einem Computer, bei dem sich irgendwelche im Hintergrund laufenden Programme eingeschlichen haben, die uns Speicherplatz oder Leistung wegnehmen. Beim Computer öffne ich den Taskmanager und schließe alle Programme, die meinen Computer verlangsamen, ausbremsen oder ihn kurzzeitig komplett lahm legen. Die Nelke öffnet unseren Unterbewusstseins-Task-Manager und schließt dort alle Programme, die uns bewusst oder unbewusst bremsen.

Dank dieser Bereinigung unserer Festplatte und auch unserer Zellerinnerung bzw. DNA können sich Programme, die wir über Generationen weitervererbt haben, endgültig aus unserem Familiensystem verabschieden. Die moderne Wissenschaft der Epigenetik weiß heute, dass unsere DNA nur ca. 5 % von dem ausmacht, was wir sind und was mit uns im weiteren Verlauf unseres Lebens passiert. Das heißt im Umkehrschluss, dass wir 95 % selbst in der Hand haben und unseren Körper entsprechend neu ausrichten können. Ätherische Öle und ganz besonders die Nelke, helfen uns dabei, unseren Körper immer mehr auf diese 5 % hin, die wir nicht beeinflussen können, zu bereinigen.

Die Nelke richtet uns insgesamt neu aus. Sie justiert uns quasi auf unseren „geplanten“ Lebens Weg aus. Damit ist nicht der Plan unseres Egos gemeint und das, was wir uns in unserem Verstand zusammen spinnen, sondern vielmehr unsere Bestimmung, warum wir hier sind in diesem Leben.

Ein ganz großes Thema gerade bei all diesen seelischen Prozessen ist das Thema „Loslassen“. Die Nelke unterstützt uns hierbei nicht nur, sie trägt uns fast schon durch das Loslassen hindurch. Sobald aufgeräumt ist, entsteht Platz für Neues.

Die Nelke gibt uns Kraft, richtet uns auf, gibt uns neue Vitalität, so dass wir mutig und mit neuem Durchhaltevermögen voranschreiten können. Sie entspannt uns aber in stressigen Zeiten.

Im Sommer schützt uns die Nelke vor Insekten.

Bildquelle: Young Living
Text: Katharina Kornprobst

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